Verlängerter Nießbrauch: Steuerneutraler Objektwechsel möglich
Objektwechsel bei einer mit Nießbrauch übertragenen Immobilie: Was passiert mit dem Nießbrauch? Darf dieser steuerneutral übertragen und fortgeführt werden? Fällt der Nießbrauch weg? Droht eine steuerliche Belastung?
Verzicht auf einen Nießbrauch – steuerliche Risiken bei der Einkommen- und Erbschaftsteuer
Steuerliche Wirkungen eines Verzichts auf einen Nießbrauch:
Was passiert, wenn ein Nießbrauch später ganz oder teilweise aufgegeben wird. Hier liegen erhebliche steuerliche Risiken – insbesondere bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer, aber auich beiu der Einkommensteuer
Besteuerung einer spanischen Ferienimmobilie in Deutschland
Besteuerung einer spanischen Ferienimmobilie in Deutschland Die unentgeltliche Nutzung einer spanischen Ferienimmobilie durch den Gesellschafter einer spanischen S.L. wird in Deutschland als verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) besteuert. Diese langjährige BFH-Rechtsprechung hat das gilt nach dem Urteil des FG Düsseldorf mit Urteil vom 5.9.2025 (10 K 2604/20 E) bestätigt.
Wann ist das Weihnachtsgeschenk steuerpflichtig?
Wann wir aus einem gut gemeinten Gelegenheitsgeschenk eine steuerpflichtige Schenkung? Welche rechtlichen und steuerlichen Fragen stellen sich?
Steuerfalle Ehe: Die versteckten Risiken bei Schenkungen zwischen Ehegatten und wie Sie diese vermeiden!
Ein Gemeinschaftskonto, gemeinsame Investitionen oder die Übertragung eines Hauses auf den Partner kann aus steuerlicher Sicht unerwartete und kostspielige Risiken bergen. Wann wird aus einer gut gemeinten Zuwendung eine steuerpflichtige Schenkung und wie gelingt es, teure Steuerfallen zu umgehen?
Gründung einer Familienstiftung
Die Gründung einer Familienstiftung in Deutschland ist ein komplexer Prozess mit spezifischen rechtlichen und steuerlichen Anforderungen. Hier ein praxisorientierter Überblick aus anwaltlicher und steuerlicher Sicht: vom Ablauf der Gründung über die rechtlichen Rahmenbedingungen bis hin zu den steuerlichen Folgen der Stiftungserrichtung und Vermögensübertragung.
Kauf einer Immobilie auf Mallorca
Der Kauf einer Immobilie auf Mallorca durch einen deutschen Käufer bedingt steuerliche und rechtliche Besonderheiten. Vor einer Investition sollten die Eigentumsstruktur und die Finanzierung genau gewählt werden. Mit frühzeitiger Weichenstellung lassen sich hohe Kosten und spätere Auseinandersetzungen mit den Steuerbehörden zuverlässig vermeiden.
Betriebsaufspaltung durch Vermietung von Dachflächen für Photovoltaikanlagen
In zunehmendem Maße werden durch Investoren Photovoltaikanlagen auf gepachteten Frei- oder Dachflächen aufgestellt. Viele dieser verpachteten Flächen stehen im steuerlichen Privateigentum. Ist auch der Eigentümer an der Energieerzeugung durch die Solaranlage beteiligt, kann dies zu ihrer Beurteilung als Betriebsvermögen führen.
Ausländische Trusts und Stiftungen: fiktive Einkünftezurechnung nach § 15 AStG
Für die Begünstigten eines ausländischen Trust ergeben sich in Deutschland besondere steuerliche Pflichten. u.U. müssen inländische Begünstigte eines solchen Trust die im Ausland erzielten Einkünfte des Trusts als fiktive Einkünfte nach § 15 AStG versteuern.
Wegzugsbesteuerung für GmbH-Gesellschafter: Steuerfallen beim Umzug ins Ausland vermeiden
Die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG ist eine der größten steuerlichen Hürden für GmbH-Gesellschafter, die Deutschland dauerhaft verlassen möchten. Der deutsche Fiskus besteuert die bis zum Wegzug entstandenen stillen Reserven in den Gesellschaftsanteilen nach § 17 EStG so, als ob diese verkauft worden wären.
Familienstiftung als Instrument der Nachfolgegestaltung
Familienstiftung als Instrument der Nachfolgegestaltung
Die Familienstiftung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Sie kann eine nachhaltige Lösung bieten, wenn es darum geht, Unternehmensanteile langfristig zu sichern, Streit unter Erben zu vermeiden und steuerliche Vorteile – insbesondere im Bereich der Erbschaft- und Schenkungsteuer – zu nutzen.
Für wen lohnt eine Holding?
Eine Holding hält Anteile an anderen Unternehmen und steuert deren Entwicklung. Häufig kursieren dabei Halbwahrheiten – von „zu klein für eine Holding“ bis zur Pauschalaussage „eine Holding ist ein Steuersparmodell“. Um nachhaltige unternehmerische Entscheidungen zu treffen, braucht es jedoch Klarheit.
Immobilie an Kinder übertragen: Schenkung oder Verkauf?
Immobilie clever übertragen. An die eigenen Kinder schenken oder verkaufen? Steuerliche Vorteile, rechtliche Fallstricke. Wie finden Sie die beste Lösung für Ihre Familie?.
Supervermächtnis im Testament: Flexibles Instrument der Nachfolgegestaltung
Das sogenannte Supervermächtnis ist ein erbrechtliches Gestaltungsinstrument, bei dem der Erbe das Vermächtnis konkret ausgestalten darf. Anders als bei einem klassischen Vermächtnis legt der Erblasser nicht die genaue Höhe oder den konkreten Gegenstand fest, sondern überträgt diese Entscheidung dem Erben.
Übernahme eines Darlehens bei einer Immobilienschenkung
Die Übertragung einer noch belasteten Immobilie ist steuerlich komplex. Die Übernahme des Darlehens durch den Beschenkten führt zu einem sog. teilentgeltlichen Erwerb und kann auch einen steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn auslösen.
Ein starker Beirat braucht Rückgrat – nicht Nähe zur Familie
Lieferengpässe, Fachkräftemangel, Digitalisierung, geopolitische Risiken – Familienunternehmen stehen heute vor einer Fülle gleichzeitiger Herausforderungen. Umso wichtiger ist ein Beirat, der nicht bloß mitläuft, sondern mitdenkt – und auch gegenhält, wenn es nötig ist. Er stellt unbequeme Fragen, hinterfragt Routinen, denkt unternehmerisch – aber unabhängig.
Nießbrauch an einem Wertpapierdepot
Der Nießbrauch ist eine vorteilhafte Möglichkeit, wenn man sein Depot im Rahmen einer Schenkung übertragen, aber weiterhin die Zinsen und Dividenden behalten will. Wird ein Depot verschenkt und dabei ein Nießbrauch zugunsten des Schenkers eingeräumt, senkt das den steuerlichen Wert der Schenkung deutlich, denn der kapitalisierte Wert des Nießbrauchrechts wird vom Depotwert abgezogen.
Gewerbesteuer aus Anteilsveräußerung bei doppelstöckigen Personengesellschaften
Durch zwei Urteile vom 8.5.2025 hat der BFH festgestellt, dass der § 7 Satz 2 Nr. 2 unterfallende Gewinn aus der Veräußerung eines Anteils an der Holding-Personengesellschaft nicht auf die stillen Reserven der Oberpersonengesellschaft und der Unterpersonengesellschaften aufzuteilen ist. Es handele sich um einen einheitlichen Veräußerungsvorgang ausschließlich auf der Ebene der Ober-Personengesellschaft.
Das Urteil betrifft ausschließlich Personengesellschaftsstrukturen. Es ist auf Kapitalgesellschaften nicht anzuwenden.
Option zur Körperschaftsteuer nach § 1a KStG oder Thesaurierungsbesteuerung nach § 34a EStG
Die Besteuerung von Gewinnen in Personengesellschaften kann mithilfe von zwei wichtigen Regelungen optimiert werden:
§ 1a KStG: Option zur Körperschaftsbesteuerung
§ 34a EStG: Thesaurierungsbegünstigung (Begünstigung nicht entnommener Gewinne)
Beide Modelle verfolgen das Ziel, Personengesellschaften steuerlich näher an Kapitalgesellschaften heranzuführen, unterscheiden sich jedoch in Systematik und Wirkung deutlich und sind in Ihrer Umsetzung komplex.
Der Beirat im Familienunternehmen
Ein freiwilliger Beirat in einem Familienunternehmen bietet viele Vorteile. Er kann bei richtiger Besetzung und Aufgabendefinition nicht nur Kontrollorgan, sondern strategischer Coach der Geschäftsführung sein. Damit kann er viel zur strategischen Entwicklung des Unternehmens beitragen.