Beteiligungen steuerneutral in eine Holding einbringen: Voraussetzungen, Sperrfristen und Gestaltung
Beteiligungen steuerneutral in eine Holding einbringen: Welche Voraussetzungen, Sperrfristen und familiären Ziele bei der Übertragung in eine Holding entscheidend sind.
Ehevertrag und Zugewinnausgleich in Unternehmerfamilien: Unternehmensschutz, Fairness und steuerliche Fallstricke
Ein Ehevertrag zum Zugewinnausgleich schützt Unternehmen und Vermögen, wenn familiäre Fairness, Liquidität und Nachfolge gemeinsam geplant werden soll.
Erweiterte Kürzung bei der Immobiliengesellschaft: Steuervorteil – aber nur bei konsequenter Gestaltung
Was ist erweiterte gewerbesteuerliche Kürzung? Der Beitrag zeigt, wann Immobiliengesellschaften bei eigener Vermietung keine Gewerbesteuer zahlen - und wo rechtliche und steuerliche Risiken liegen.
Immobilienholding: Vermögen aufbauen, Risiken trennen und Nachfolge vorbereiten
Was sind die Vor- und Nachteile einer Immobilienholding? Erträge bündeln, Risiken trennen, Reinvestitionen steuern und Vermögen generationenfest strukturieren und klug schützen.
Immobilienbesteuerung bei Personengesellschaften: Struktur, Nachfolge und Grunderwerbsteuer richtig planen
Immobilienbesteuerung bei Personengesellschaften: Steuerliche Folgen von Erwerb, Vermietung, Übertragung und Nachfolge frühzeitig strategisch gestalten.
Betriebsaufspaltung: Wenn die Betriebsimmobilie zum steuerlichen Risiko wird
Steuerlich kann eine Betriebsaufspaltung erhebliche Folgen bei Unternehmensnachfolge, Anteilsübertragungen, Scheidung, Schenkung, Erbfall oder Verkauf haben
Besonders kritisch ist nicht allein die Entstehung einer Betriebsaufspaltung. Häufig wird ihre Beendigung zum Problem: Entfallen die Voraussetzungen ungewollt, können die stillen Reserven der Immobilie und weiterer Wirtschaftsgüter sofort steuerpflichtig werden.
Asset Deal oder Share Deal: Die richtige Struktur für den Unternehmensverkauf
Ein Unternehmenskauf wird selten allein am Kaufpreis entschieden. Ob ein Asset Deal oder ein Share Deal gewählt wird, beeinflusst die Steuerbelastung, die Risikoverteilung zwischen Käufer und Verkäufer sowie den Übergang von Mitarbeitern, Kunden, Verträgen und Genehmigungen. Daher ist die Transaktionsstruktur eine strategische Grundsatzentscheidung.
Abfindungsklausel: Steuerfalle beim Ausscheiden von Gesellschaftern
Eine niedrige Abfindung schützt nicht zwangsläufig Liquidität – sie kann Schenkungsteuer auslösen. Das gilt besonders dort, wo Gesellschaftsverträge mit Buchwert-, Nennwert- oder sonstigen Abfindungsbeschränkungen arbeiten. Wird der ausscheidende Gesellschafter unter dem steuerlich maßgeblichen Anteilswert abgefunden, kann der dadurch ausgelöste Wertzuwachs schenkungsteuerlich erfasst werden.
Verlustvorträge im Erbfall: Wenn Unternehmensnachfolge über künftige Steuerbelastungen entscheidet
Verlustuntergang, Gewerbesteuer, Erbfall und Verlustnutzung: Wie Familienunternehmen Nachfolge, Gesellschaftsstruktur und steuerliche Risiken eines Verlustuntergangs vorausschauend gestalten.
Minderjährige Erben im Familienunternehmen - Handlungsfähigkeit sichern
Minderjähriger Erbe im Familienunternehmen – Nachfolgeplanung für GmbH-Anteile und Unternehmensbeteiligungen
Unternehmensvermögen neu ordnen
Die Ausgliederung ist nur eine von mehreren Varianten der Umstrukturierung. Je nach Ausgangslage kommen insbesondere eine Spaltung nach dem Umwandlungsgesetz, eine Einbringung, ein Formwechsel, eine Realteilung bei Personengesellschaften oder auch die schrittweise Neuordnung von Beteiligungen in Betracht. Entscheidend ist nicht der Name des Instruments, sondern das wirtschaftliche Ziel: Risiken und Vermögensbereiche sinnvoll zu ordnen, Handlungsfähigkeit zu sichern und eine tragfähige Grundlage für die nächste Generation zu schaffen.
GmbH, KG oder GmbH & Co. KG: Haftung, Steuern und Nachfolge im Vergleich
GmbH, KG oder GmbH & Co. KG im Vergleich: Haftung, Steuern und Nachfolge richtig einordnen.
Die Steuerbelastung gehört in diese Entscheidung hinein, ist aber nicht ihr alleiniger Maßstab. Eine tragfähige Struktur verbindet Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Erb- und Schenkungsteuerrecht, Finanzierung und die Interessen der Unternehmerfamilie. Was bei der Gründung richtig war, muss nicht mehr passen, wenn das Unternehmen gewachsen ist, mehrere Familienzweige beteiligt sind, eine Holding geplant wird oder die Nachfolge näher rückt.
Wenn der Staat alles regeln will
Warum immer mehr Detailregeln das Steuerrecht komplexer und ungerechter machen – und weshalb klare Grundregeln zu mehr Steuergerechtigkeit führen.
Das Genossenschaftsmodell bei Schenkungen: Gestaltungsidee mit erheblichen Risiken
Die eingetragene Genossenschaft wird in der Nachfolge- und Vermögensplanung zunehmend als Alternative zu klassischen Familiengesellschaften diskutiert. Im Mittelpunkt steht dabei häufig folgende Überlegung: Ein Unternehmer überführt seine Beteiligung an einer operativen GmbH in eine eingetragene Genossenschaft (eG) oder wandelt die GmbH formwechselnd in eine eG um. Anschließend sollen Genossenschaftsanteile schrittweise auf Familienangehörige übertragen werden.
Familienverein als Gestaltungsmodell: Chancen, Grenzen und erhebliche Steuerrisiken
Der Familienverein wird bisweilen als Alternative zur Familiengesellschaft, zur Genossenschaft oder zur Familienstiftung vorgeschlagen. Die Gestaltungsidee ist einfach: Unternehmensanteile oder anderes Familienvermögen werden auf einen Verein übertragen. Die Familie soll über Mitgliedschafts- und Stimmrechte Einfluss behalten, während das Vermögen im Verein gebunden und über Generationen organisiert wird.
Auf den ersten Blick kann dieses Modell auch für Wegzugs- sowie Erbschaft- und Schenkungsteuer interessant erscheinen. Diese Erwartungen bedürfen jedoch einer sehr kritischen Prüfung.
§ 23 EStG: Bei privaten Immobilienverkäufen zählt regelmäßig der Kaufvertrag – nicht die Übergabe
Mit Beschluss vom 18. Juni 2026 (IX B 24/26) hat der Bundesfinanzhof seine ständige Rechtsprechung zum Fristbeginn für private Veräußerungsgeschäfte bekräftigt: Maßgebend sind grundsätzlich die Zeitpunkte, zu denen die obligatorischen Verträge, also in der Regel die notariellen Kaufverträge wirksam geschlossen werden. Auf den Besitzübergang, die Kaufpreiszahlung, die Auflassung oder den Übergang des wirtschaftlichen Eigentums kommt es im Regelfall nicht an.
Vererbung von GmbH-Anteilen vorausschauend planen!
Ein ungeplanter Erbfall kann ein wirtschaftlich gesundes Familienunternehmen innerhalb weniger Wochen unter erheblichen Druck setzen. Wer die Vererbung von GmbH-Anteilen planen will, muss deshalb mehr regeln als die Frage, wer künftig Eigentümer sein soll. Gesellschaftsvertrag, Testament, Erbschaftsteuerrecht, Pflichtteilsansprüche und die künftige Unternehmensführung müssen zu einem tragfähigen Gesamtbild zusammenfinden.
Asset-Protection: Strategien für Unternehmerfamilien
Ein erfolgreich aufgebautes Unternehmen, Immobilienbesitz oder ein Wertpapiervermögen sind selten nur wirtschaftliche Positionen. Sie stehen für unternehmerische Entscheidungen, familiäre Verantwortung und oft für die finanzielle Unabhängigkeit mehrerer Generationen. Strategien zum Vermögensschutz beginnen deshalb nicht mit einem einzelnen Vertrag oder einer Gesellschaft, sondern mit einer klaren Frage: Welche Werte sollen für wen, gegen welche Risiken und über welchen Zeitraum geschützt werden?
GmbH-Gesellschafter: Wann fällt Wegzugssteuer an?
Ein Wohnsitzwechsel ins Ausland kann für Unternehmer und Gesellschafter weit mehr sein als eine private Lebensentscheidung. Wer Anteile an einem Familienunternehmen, einer operativen Gesellschaft oder einer Holding hält, kann mit dem Wegzug eine Steuer auslösen, obwohl kein Anteil veräußert wurde und kein Kaufpreis zufließt. Die Frage, wann Wegzugssteuer anfällt, gehört deshalb an den Beginn jeder Auswanderungs-, Nachfolge- oder internationalen Familienplanung - nicht an deren Ende.
Ausländisches Vermögen richtig strukturieren
Ein Wertpapierdepot in der Schweiz, eine Immobilie in Spanien, eine Beteiligung an einer US-Gesellschaft oder liquide Mittel auf einem Konto im Ausland: Solche Vermögenswerte entstehen häufig aus unternehmerischer Tätigkeit, internationalen Investitionen oder familiären Lebenswegen. Ausländisches Vermögen richtig strukturieren heißt deshalb nicht, einzelne Länder isoliert zu betrachten. Entscheidend ist, wie Eigentum, Kontrolle, Besteuerung, Nachfolge und Informationspflichten zu einem langfristig belastbaren Gesamtkonzept zusammengeführt , aber auch eine steuerliche compliance sichergestellt werden.